Unser Gästebuch

Nachricht 11-15 von 141.
22-05-2017 22:44
Fritz Kühn, Berlin

So ähnlich empfanden wir den Abend in der Feuerwache auch. Peter Bause ist wirklich ein Meister des Solo-Schauspiels. Und er ließ uns gleich neun Charakteren begegnen. Von Minute zu Minute wandelte sich der alltägliche Glaube an einen verdient entspannten Lebensabend des Bauern Dominikus in plötzliche Erkenntnis, dass es ganz anders kommen könnte. Hart hat er ein Leben lang gearbeitet. Jetzt will man ihn sogar von seiner Bank vertreiben. Er passt den Leuten nicht, die jetzt im Dorfe herrschen. Was führen sie im Schilde? Reinhold Massag als Autor und Peter Bause haben uns keinen Vortrag darüber gehalten. Man wird aufgerüttelt, man wird gezwungen, mitzuentscheiden: Ertragen oder kämpfen? Ohne, dass es ausgesprochen wurde, zwingt einen "Die Judenbank" zum Nachdenken, was achtzig Jahre danach wirklich ist und wie man sich dazu verhalten soll. Ein Hinweis auf die Wertegesellschaft, wie sie damals war und heute für sich in Anspruch genommen wird. Im höchsten Maße aktuell.
Wir sind dankbar, dieses Stück mit dem großartigen Schauspieler sehen zu dürfen.
Es wurde für uns das ergreifende Erlebnis.
Ihr Fritz Kühn

22-05-2017 14:36
Margitta Krüger
Zu Konzerten der Künstleragentur Con Takt kommen wir seit Jahren. Sie gehören quasi schon zu unserem Jahresauftakt.
Diesmal aber haben wir zuerst gezögert: Gehen wir zu dem Stück Die Judenbank? Ist der politische Alltag nicht schon bedrückend genug?
Nun waren wir doch am Sonnabendi in der "Alten Feuerwache". Der Name Peter Bause war für uns der eigentliche Grund, es nicht zu versäumen.
In den ersten Minuten kam mir ein wenig Skepsis auf: Es soll ja nur 80 Minuten dauern, aber wird es nicht doch zu
anstrengend werden, dem Bericht über ein Dorfereigneis aus den dreißiger Jahren zuzuhören?
Und es kam ganz anders. So eine Spannung, als der "Bauer" Peter Bause sich seine Bank nicht verbieten und nicht locker ließ. Es war kein Bericht, es war ein Erlebnis. Und man hat noch viel darüber nachzudenken, wie es heute aussieht und was man tun kann, um nicht eines Tages hilflos von Nazis ins Schienbein getreten zu werden.
Danke, Peter Bause. Wir wollen Sie wiedersehen. Ihre Familie Krüger.
15-01-2017 21:36
Hannelore Rasper
Sehr geehrte Familie Schäfer, am Samstag, dem 7. Januar, erlebten wir das NEUJAHRSKONZERT 2017. Die Staatskapelle Halle mit dem Dirigenten Michael Wendeberg, mit Kammersängerin Romelia Lichtenstein, mit Svitlana Slyvia, Xavier Moreno, Ki-Hyun Park und den Chorsolisten sowie dem Moderator Felix Oliver Schepp begeisterten uns. Es war wieder ein unvergesslicher Nachmittag mit Melodien, die im Ohr bleiben. Eine wundervolle künstlerische Darbietung und für uns Erlebnisse, die uns "verzauberten" in der Welt der Oper und der Operette. In einer Zeit, wo der Ton in der Welt rauer und auch gefährlicher geworden ist, ist es ein besonders guter Anlass, sich auf die Werte zu besinnen, vor allem sich erfreuen zu können, was ins Herz geht. Sie, liebe Familie Schäfer, haben mit Ihrem Programm im Konzerthaus dazu beigetragen, dass diese Stunden für uns zu einem besonders schönen Nachmittag wurden. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit, alles Gute und weiterhin viel Erfolg für das NEUE JAHR 2017. Mit freundlichen Grüßen Ihre Familien Alfred und Hannelore Rasper sowie Friedrich-Wilhelm und Brigitte Schulze
12-01-2017 12:40
Erika Brückner
Liebe Frau Schäfer, lieber Herr Schäfer, liebe Künstler!
wie viele andere Besucher des Neujahrskonzertes 2017 bin ich auch erfreut und begeistert.
Berlin hat berühmte Orchester. Dass Con Takt in den fünfzehn Jahren uns auch die Brandenburger, die Leipziger und die Staatskapelle Halle erleben ließ, dafür noch ein Extra-Dankeschön! Wir bewundern seitdem auch Sängerinnen, Sänger und Musiker, die sonst von großen Berlliner Häusern vielleicht noch gar nicht entdeckt worden wären. Wenn ich einige Namen nennen würde, könnte es unfair sein. Trotzdem nenne ich wenigstens Romelia Lichtenstein, Frank Michael Erben, unseren Publikumsliebling aus Korea, der in diesem Jahr als Bürgermeister van Bett und Chorlehrer für große Freude sorgte. Viele weitere Künstler müsste ich noch nennen. Sie bieten uns jedesmal ein neues Erlebnis. Jedenfalls: Das Konzert am 7. Januar hat den Saal in Jubel versetzt. Sogar der Radetzkymarsch musste wiederholt werden, weil die Leute noch nicht gehen wollten.
Wenn Sie alles noch mal spielen, komme ich bestimmt auch wieder. Leider hab ich erst am Sonntag das Programmheft gelesen. Nun würde ich manche Szene auch besser verstehen. Als Frau Slyvia den Moderator zu keusch nannte und ihm an die Wäsche ging, war das zwar lustig. Aber beim nächstenmal wüsste ich, dass sie sich eigentlich mal richtig rächen wollte für seinen Spott über die Mätresse des Königs. Ich kann mir vorstellen, dass man im Konzerthaus nicht den "Kavalier" Falstaff auf die bühne zerren kann, aber irgendwas müsste vielleicht geschehen, eh Frau Fluth und Frau Reich singend seine "Liebes"briefe vorzeigen und Duett singen. In Zukunft les ich vorher und ich werd wahrscheinlich alles noch besser verstehn und erleben.
Ihre Erika Brückner
10-01-2017 21:22
Christa und Ernst Kruse, Berlin
Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten." (Aristoteles 384 - 322 v. Chr.) ...und das haben Sie, liebe Frau und lieber Herr Schäfer, sowie das gesamte Künstlerensemble auch bei dem diesjährigen Neujahrskonzert am 07. Januar 2017 erreicht. Wir waren zwei Stunden "gefangen" in einer musikalischen Welt der Oper und der Operette mit ihrer Leichtigkeit und Beschwingtheit. Es wäre zu wünschen, dass ein Funke davon auf unser reales Leben überspringt. Würde man die Leistungen einzelner Künstler herausheben, wäre das nicht fair. Alle am Neujahrskonzert beteiligten Solisten und Ensemblemitglieder haben mit großem Einsatz jeder auf seinem Gebiet zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Das komödiantische Talent von Ki-Hyun Park und das Temperament von Michael Wendeberg waren ein Genuss und passten gut zu der bereits erwähnten Leichtigkeit und Beschwingtheit. Noch eine kurze Bemerkung zu Felix Oliver Schepp. Er ist unser Wunschkandidat für die Moderation der kommenden Neujahrskonzerte. Liebe Frau Schäfer, lieber Herr Schäfer, wir wünschen Ihnen auch im Namen von Herrn und Frau Hauer ein erfolgreiches Jahr 2017 und viele tolle Ideen für uns als Freunde Ihrer Konzertagentur.
Ernst und Christa Kruse

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