Unser Gästebuch

Nachricht 116-120 von 133.
20-02-2009 15:16
Roswitha Goerling ( Berlin ) RGoerling <at> t-online <dot> de
Seit dem wunderbaren Konzert mit Katja Ebstein sind 5 Tage vergangen. Ich trage dieses Ereignis mit großen Emotionen noch immer mit mir. Es war ein bewegendes Erlebnis. Ich habe geheult und konnte mich ganz schwer wieder einkriegen. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ein prominenter Mensch, der immer seine Aufgabe im Blick hat, der immer stark sein muß, ist eben auch ein Mensch, der verwundbar, traurig und auch hilflos ist. Ich hätte in diesem konkreten Augenblick auf die Bühne gehen wollen, um Frau Ebstein einen Augenblick ganz doll festzuhalten. Ich möchte den Gästen dieser Veranstaltung meinen Dank aussprechen, wie toll sie reagiert haben. Die Geste mit dem Taschentuch und das Mutmachen, "Katja, das schaffst du", erinnert mich an unsere gelebte solidarische Zeit. Bewahren wir uns diese Lebensart.
Liebe Grüsse Roswitha und Gerhard
20-02-2009 00:12
Rosemarie Wolferstetter ( Zur Zeit in Potsdam )
Ob die einzelne Dame, die Marc Simon während der Matinee gegen den Song der schlesischen Weber sich erregen hörte, weiss, dass sie eine echte deutsche Tradition in Ehren hält? In "Wikipedia" kann sie das bestätigt finden. Das Königlich Preußische Kammergericht verbot das Gedicht wegen seines "aufrührerischen Tones". In Berlin wurde 1846 ein Rezitator, der es trotzdem gewagt hatte, es öffentlich vorzutragen, zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Na klar! Schliesslich handelt es vom Elend der schlesischen Weber, die 1844 einen Aufstand gegen Ausbeutung und Lohnverfall wagten und damit auf die im Rahmen der Industrialisierung entstandenen Missstände aufmerksam machten. Und man lese: "Das sogenannte Weberlied wurde unter dem Titel "Die armen Weber" am 10. Juni 1844 in Karl Marx' Vorwärts! erstmalig veröffentlicht und als Flugblatt in einer Auflage von 50.000 Stück in den Aufstandsgebieten verteilt." Könnte man da heute nicht was Lustigeres von Heinrich Heine vortragen?
19-02-2009 18:00
Gertraud und Peter Fricker ( Berlin ) post <at> peterfricker <dot> de
Liebe Familie Schäfer,
vielen Dank für die Vorbereitung und Durchführung des Konzertes von Katja Ebstein. Es war sehr gehaltvoll und zugleich außerordentlich berührend, wie die Künstlerin ihre schwierige persönliche Situation meisterte. Mit ihren Liedern rief sie zur internationalen Solidarität und zum Kampf um den Frieden auf und nahm gleichermaßen Stellung gegen sozialen Abbau und andere Ungerechtigkeiten in dieser Welt.
Dass dieses Konzert den Kindern gewidmet war hat uns besonders berührt
Konzerte und andere Veranstaltungen dieser Art und diesen Inhaltes kann es gar nicht genug geben.
18-02-2009 19:30
Prof. Dr. Georg und Helga Grasnick ( Berlin )
Dank für dieses zu Herzen gehende Konzert von Katja Ebstein, das wir als Familie - mit Söhnen und Schwiegertöchtern - besucht haben.
Die Darbietung dieses hervorragend zusammengestellten Programms, das einem humanitären Zweck diente, die künstlerische Leistung, die natürliche, übergreifende Art von Katja Ebstein, ihr überzeugendes Bekenntnis zu Gerechtigkeit und Frieden - es war für uns ein Erlebnis, ein Geschenk.
"Meine Lieder" - das waren, wie es aus dem Saal zurückkam, auch unsere Lieder.
Eine unserer Schwiegertöchter rief uns am Abend noch einmal an, um uns zu sagen: Das war ein Konzert, das wir dankbar verinnerlicht haben.
18-02-2009 15:35
Marc Simon ( Berlin )
Momente im Schauspielhaus:
Zehn Reihen vor uns steht ein Mann aus dem Publikum auf und reicht Katja ein Taschentuch,
als die Trauer um ihren Mann Klaus Überall ihr die Stimme stocken lässt.
Eine Dame, schräg vor mir, bleibt sitzen, als sich alle erheben und Katja ehren.
Kein Wunder. Die Dame hatte sich schon leise, aber deutlich mokiert, als sie den Song der schlesischen Weber hörte: „Was soll denn das hier?“ hörte ich flüstern.
Keine Angst, meine Dame, dachte ich. Die schlesischen Weber sind es nicht, die heute dem
Deutschland des Hochkapitals drohen. Eher richten die Banker die bundesdeutsche „Ordnung“ zu Grunde.
Man denkt unwillkürlich darüber nach, was wohl Konzertbesucher vom Motto der Ebstein-Stiftung halten mögen: „Für eine enkeltaugliche Zukunft“…

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