Unser Gästebuch

Nachricht 6-10 von 141.
06-02-2018 16:51
Michael Jermis jermis-events <at> t-online <dot> de
Hallo Frau Schäfer,
das war eine wunderbare Veranstaltung.
Speziell bei JWM neben janz viel Gänsehaut auch mal ´ne kleene Träne im Auge.
Also wenn Sie wieder etwas für uns haben, denken Sie bitte an uns.
Mit freundlichen Grüßen Michael Jermis
05-02-2018 21:29
Dr. Anneli Heiger anneli-max <at> web <dot> de
Dank und Glückwunsch zur diesjährigen Opern- und Operetten-Gala! In der Tat war es etwas früh als man sich auf den Weg machen mußte, aber es hatte sich gelohnt. Gänsehaut pur bei den Arien von Jay Warren Mitchell! Das Programmheft war wie immer stimmungsvolle Einführung und politisch - historisch informativ.
05-02-2018 16:51
Uschi Mehwald u-mehwald <at> t-online <dot> de

Ein kleines Feedback zum gestrigen Konzert.
Die Opern- und Operetten-Gala war für meine Gäste und für mich ein künstlerisch wertvolles Erlebnis.
Wir waren nun schon zum 16. Mal zum Jahresauftakt bei Con Takt und werden auch das 17. Mal dabei sein.
Ein großes Dankeschön den uns schon vertrauten Solisten Svitlana Slyvia und Ki-Hyun Park, ganz besonders auch Yulia Yurenkova und J. Warren Mitchell, die wir zum ersten Mal erlebt haben, den Chorsolisten und dem Orchester mit seinem Dirigenten Christopher Sprenger! Der Moderator, Felix Schepp, hat charmant durch das gute Programm geführt. Es war ein berührendes Konzert.
Wir alle wünschen Ihnen für das restliche Jahr 2018 alles erdenklich Gute sowie beste Gesundheit und freuen uns schon auf 2019, hoffentlich auch mit Ihnen.
Ihre
Uschi Mehwald und Frank Ülze

24-10-2017 19:47
Manuela Blaurock

Manuela Blarock, Berlin: (ins Gästebuch) „Das gibt Ärger“ hatte Simone Solga angekündigt.
Für mich trifft das nicht zu. Selten so gelacht wie gestern Abend in Neuenhagen.
Nachdem ich meinen Freunden davon erzählt habe, ärgern sie sich nun darüber, dass sie gedacht hatten,
es gebe ja genug davon im ZDF, und die „Kanzler-Souffleuse“ sei ihr seit zwei Jahren noch in guter Erinnerung. 2015 hat die Solga mir ja auch gefallen. Aber diesmal war sie noch viel besser. So direkt mit unseren Alltagserlebnissen verbunden, leuchtet politische Kritik schneller ein. Der Wechsel zwischen nachdenklich und heiter war trefflich gelungen. Man fühlt sich persönlich auch betroffen, wie es wohl sein soll.
Diese Fahrt ins Bürgerhaus, trotz Schienersatzverkehr, hat sich gelohnt.
Danke, Frau Solga! Jetzt gehöre auch ich endgültig zu Ihren Fans.

23-05-2017 10:29
Günter Herlt
Eine Danksagung für das Gästebuch der Künstleragentur „Con Takt“ / Ilona und Johannes Schäfer in Berlin-Biesdorf: Am 20. Mai 2017 hatte Ihre Agentur in die alte Feuerwache an der Weberwiese eingeladen. Da Sie sich schon öfter als „Schatzgräber“ bei der Auffindung lohnender Darbietungen und Darbieter bewährt haben, waren alle Stühle besetzt. Es kamen viele Grauköpfe und leider nur wenige jüngere Leute. Doch wer kam, wird es nicht bereut haben. Was auf der kleinen Bühne geschah, war Theater pur: Als einzige Kulisse stand eine Parkbank im Scheinwerferlicht. Als einziger Darsteller von neun Rollen erschien Peter Bause. Als Mime von hohen Graden gab er - ohne Kostümwechsel, nur mit dem Wechsel der Stimmlage und Gestik - allen Dialogpartnern des 80-Minuten-Monologes ein eigenes Gesicht und Gewicht. Das Stück spielt in der Zeit zwischen 1937 und 1941 in der kleinen Ortschaft Ottersdorf. Der verstorbene Schauspieler Reinhard Massag hat das Ein-Personen-Stück „DIE JUDENBANK“ zuerst für sich geschrieben und 1995 viel Lob dafür geerntet, obwohl sich die Zuschauer ständig fragen könnten: „Hab ich das nicht ganz ähnlich erlebt?“ „Aber war das damals, oder war das heute in unseren Straßen?“ Die Fabel wirkt geradezu grotesk, aber sie entlarvt die alten und neuen Rassenfanatiker bis auf die Knochen: Im Nazireich wurden Parkbänke für Juden gesperrt. In Ottersdorf beschilderte man eine einzelne abgelegene Bank am Güterbahnhof „Nur für Juden“ – nicht zur Erholung sondern zur Schaustellung. Doch gerade diese Bank war bis dahin die Lieblingsbank des knorrigen Dickschädels Dominikus Schmeinta. Der ist unbescholtener Arier und weiß, dass es in diesem Ort überhaupt keine Juden gibt. Drum will er weiterhin auf der „Judenbank“ sitzen dürfen, seine Kumpel treffen und die Waggons zählen. Doch weil sich alle Obrigkeiten strikt an die Anweisung halten, will er dann auch Jude werden. Er schreibt ein Gesuch an den „Führer“. Der Brief landet beim Reichssicherheitshauptamt, und Dominikus Schmeinta ist kurz darauf als „Irrer“ verschollen. Nur eine Nonne weint ihm eine Träne nach. Der kleine Ort spiegelt wie im Brennglas die bald darauf brennende Welt. Und was nach diesem ergreifenden Stück und dem besinnlich wie auch furios agierenden Peter Bause noch betroffener macht, ist die Erkenntnis auf dem Heimweg, dass der Schoß noch immer fruchtbar ist, aus dem so viel „gehorsame Unmenschlichkeit“ gekrochen ist. Die Zahl der hell- und dunkelbraunen Schandtaten ist hierzulande 2016 vierstellig geworden! Das verlangt mehr Mut und Gewissen von „Oben“ bis „Unten“. G. Herlt

Künstler Agentur conTakt • Telefon: (030) 51 73 98 03 • Fax: (030) 51 73 98 04