Unser Gästebuch

Nachricht 66-70 von 141.
03-02-2012 15:03
Maria Schulze ( Bernau )
Ich habe auch Freude daran, neugierig zu sein, wie Komponisten und ihre Texter die Welt gesehen haben und was sie uns auf den Weg geben wollten. Es ist sogar spannend, wie man durch die Con Takt - Konzerte manches entdecken kann. Ob auch andere Besucher gern mal an Eräuterungen und Gesprächen
teilnehmen würden?
Sobald ein Konzert zu Ende ist, hat man es natürlich gleich wieder mit ganz praktischen Fragen zu tun, vom eigenen Familienleben bis zu schlimmen Vorgängen in der Welt.
Mehr als Radetzky interessiert mich zum Beispiel,
ob Frau Merkel der Aufforderung nachkommen wird, mit ihrem Bundeskabinett im Februar in Dresden den Neonazis entgegen zu treten. Und was die Regierung tun wird, wenn Israel öffentlich ankündigt, im Frühjahr gegen Iran loszuschlagen.
Ich denke, wir müssen über alles nachdenken und nicht hinnehmen, wie es kommt.
Mit vielen Grüssen Maria Schulze
02-02-2012 18:07
Siegfried Nerger ( Berlin )
Wenn es möglich ist, im Gästebuch auch kritische Fragen zu diskutieren, möchte ich mich doch trauen, um Rat zu fragen. Der Radetzkymarsch ist, wie in Wien, zum ständigen Abschluss des Neujahrskonzerts geworden. Und wenn ich erlebe, wie 99 % des Publikums darauf warten mitzuklatschen, fällt auf, dass sich einzelne Besucher daran nicht beteiligen. Als ich meinen Nachbarn danach fragte, fragte er zurück, ob ich denn nicht wüsste, welche Rolle dieser General und Feldmarschall der österreichischen Monarchie gespielt hat. Ich meinte, es handelte sich doch nicht um ein Ehrung Radetzkys, sondern um Begeisterung über die Musik von Vater Johann Strauss und um Stimmung am Schluss eines schönen Konzerts. Wir kamen nicht mehr dazu, die Frage zu
klären. Was sagen denn andere Besucher, genauere Kenner der Geschichte und Musikkritiker dazu? Was soll Con Takt denn machen oder wer findet einen genau so beliebten und geschichtlich einwandfreien Abschluss, nach dem es dann nicht heisst: Schade.
02-02-2012 09:52
Irene und Gerhard Just ( Berlin )
Der Alltag hat einen ja schnell wieder eingeholt. Aber auch wir denken gern an das Konzert zurück und sind auf das nächste gespannt.
Was uns besonders beeindruckt: Immer eine neue Auswahl von Opern- und Operettenausschnitten, aber kein Sammelsurium. Musik nicht bloß für die Ohren, sondern so, dass man auch Neues erfährt, aus welchem Grund und mit welcher Absicht sie entstanden ist.
Schon zweimal habe ich mich mit dem Publikum amüsiert, als der Dirigent vom Pult stieg und die Puppe Olympia in Hoffmanns Erzählungen mit dem grossen Schlüssel am Rücken aufzog, damit sie wieder weitersingen konnte. Erst in diesem Konzert kam ich aber auf die Frage: Warum ist sie eigentlich eine Puppe? Dabei war sie gar nicht im Programm, sondern die Antonia, wunderbar gesungen von Martina Rüping.
Die Bemerkung von Peter Bause zu den vier Frauen Hoffmanns war heiter: Ja, wer es mit solchen Frauen zu tun hat ... Im Programmheft las ich einiges über die romantische Oper zu Anfang des „Maschinenzeitalters“ und ich erinnerte mich, wie ein Bekannter von mir reagierte, als ich ihn endlich mal überreden wollte, mit ins Konzert zu gehen: Die alten Opern mit den schrulligen Geschichten, mit paar Melodien, die man kennt, und doppelt so vielen Mißtönen – das is nischt für mich ...
Jetzt bin ich neugierig geworden: Haben der Dichter und der Komponist Figuren bloß zufällig erfunden?
Hat vielleicht doch der Dichter Hoffmann, von dem man kaum einen Vornamen kennt, sondern nur E.T.A.,
mehr davon vorausgesehen, wie der Kapitalismus Menschen verändern wird?
Soll das „alt“ und langweilig sein? Danke auch für diesen Anstoß!
Ihr Gerhard und Irene Just.


01-02-2012 18:04
Gisela und Siegfried Nicolaus ( berlin ) gisi <dot> ni <at> gmx <dot> de
Liebe „Schäferei“ in Biesdorf,
wir erlebten erneut am Sonntag, 22.01.2012 einen sehr schönen Nachmittag im schönsten Konzerthaus von Berlin.
Ihnen sagen wir unseren Dank. Sie haben es verstanden uns mit einem abwechslungsreichen Programm zu erfreuen.
Begeistert waren wir von den Darbietungen des Orchesters mit seinem Dirigenten, der Solisten und des Chores.
Dieser Nachmittag hat uns aus dem Alltag entrückt und wird lange in unserem Gedächtnis nachwirken.
Wir freuen uns schon auf ein schönes Erlebnis zu Beginn des Jahres 2013.
Viel Erfolg bei Ihren weiteren Vorhaben im Jahr 2012 wünschen Ihnen Gisela und Siegfried aus dem Hause Nicolaus zusammen mit weiteren 16 Begeisterten vom 22.01.2012.
Leider haben wir den Moderator auf unseren Plätzen nicht so gut verstehen können (evtl. ein technisches Problem?).
Für den 20.01.2013 zum Konzert um 15.00 Uhr bestellen wir 16 Karten im 1.Rang.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und freundlichen Grüßen
verbleiben Gisela und Siegfried Nicolaus.
30-01-2012 17:49
Roland Paul ( Berlin ) dietlind-roland <at> freenet <dot> de
Liebe Schäfers,

das Neujahrskonzert hat uns außerordentlich gut gefallen. Programmgestaltung sehr ansprechend.
Die Romanze für Violine und Orchester G-Dur op.26
war für uns der absolute Höhepunkt. Und wo, bitte,
bekommt man einen Chor geboten, der Damen und Herren aus den drei Opernhäusern Berlins vereint?
Nur bei Euch!
Danke für den schönen Nachmittag.
Dietlind und Roland Paul

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