Unser Gästebuch

Nachricht 61-65 von 141.
12-09-2012 09:54
Margot Muck, Berlin

Was wäre Seele ohne die Musik??
So ein schönes Konzert am 8.September !!
Ein lieber Gruß für Sie, liebe Seelen-Balsam-Zauberer!
Ihre Margot Muck

11-09-2012 16:06
Manfred und Regina Krause ( Neuruppin )

Liebe Schäfers,
das war Spitze und toll, das Konzert mit dem "Salonorchester unter´n Linden" am 08.09.2012 im kleinen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt Berlin. Wir möchten unsere Begeisterung für diese Veranstaltung Ihnen gegenüber noch einmal zum Ausdruck bringen. Wenn es Ihnen möglich ist, teilen Sie den Künstlern unsere Begeisterung mit. Wir möchten Ihnen gewogen bleiben für die Veranstaltungen in der Zukunft.
Aus der Fontanestadt Neuruppin grüßen herzlich
Manfred und Regina Krause

09-09-2012 22:07
Angelika Wiese
Liebe Schäfers,
vielen Dank für den schönen Nachmittag am 08.09.2012 mit dem „Salonorchester Unter‘n Linden“. Es war ein musikalischer Hochgenuss für uns Senioren der Volkssolidarität Ortsgruppe Hönow Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei bester Gesundheit und freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung.
Im Namen der Mitglieder der Vs-OG Hönow
Eure Angelika Wiese
05-02-2012 19:23
E. Rasmus ( Berlin )
PS: Ein Nachsatz scheint mir nicht unwesentlich zu dem von Herrn Nerger aufgeworfenen Problem: Es war früher üblich, irgendwelchen Fürsten und Feldherren etc. musikalische Stücke zu widmen. Zum Teil wurden diese sogar von denen in Auftrag gegeben. Die Förderung von Kunst war abhängig von reichen Gönnern - und ist es ja heute im Grunde genauso, für den Künstler also oft existentiell wichtig. Wir sollten, so meine ich deshalb, die Widmungen nicht mit dem Kunstwerk inhaltlich aus heutiger Sicht überbewertend verschmelzen, denn Name ist Schall und Rauch, wenn auch nicht der des Künstlers.
05-02-2012 18:01
E. Rasmus ( Berlin )
Herr Nerger stellt da eine interessante Frage in seiner Gästebucheintragung, obwohl ich nicht der Meinung bin, diese Präsentation in ein Forum umzumodeln - es könnte leicht zu emotionalen Unsachlichkeiten kommen, die auch abgleitend den Charakter eines Gästebuches sprengen -, sehe ich mich dennoch zum Versuch einer Antwort veranlaßt. Als durchaus politisch Interessierter betrachte ich die Entgegnung des nicht applaudierenden Konzertbesuchers gelassen. Gerade die Musikgeschichte kennt viele Beispiele plakativpropagandistischen Mißbrauchs für demagogische Herrschaftszwecke. Denken wir an Liszts Les Préludes - von den Nazis als Ankündigung des sogenannten Heeresberichts der Wehrmacht mißbraucht - oder daran, daß ein gewisser Alois Schicklgruber aus Braunau, Richard Wagner liebte. Wahre Kunst ist darüber erhaben. Und weder Franz Liszt noch Richard Wagner schrieben - was chronologisch schon unmöglich ist - ihre Werke für entartete Mächte. Und wenn Johann Strauß seinen Radetzkymarsch auch in seiner Zeit einem reaktionären Feldmarschall, der führend an der Niederschlagung der bürgerlichen Revolution in Italien beteiligt war, widmete, so ist von jenem Namen - es kommt immer auf den Standpunkt des Rezipienten an - nicht das reaktionäre Kalkül, sondern der wunderbar nachempfundene Takt maßgeblich, das in Fleisch und Blut Übergegangene ist nahezu genetisch bedingt. Sollte man den Menschen emotional amputieren? Zu Konzerten der Nationalen Volksarmee fehlte übrigens der Radetzkymarsch auch nicht. In meinem DDR-Duden findet sich der Titel. Strauß als Kind monarchistischer Verhältnisse, können wir die Widmung nicht anlasten. Wer war gar Napoleon? Als erster imperialistischer Politiker, führte er imperialistische Kriege. Beethoven widmete ihm zunächst seine "Eroica", auch wenn er sich erzürnt von Bonaparte distanzierte, als er von dessen Kaiserkrönung auf Lebenszeit hörte. Und um weiter zu gehen, die Nazis mißbrauchten alte Gewerkschafts- und Arbeitermelodien, sie mißbrauchten den 1. Mai für ihre Herrschaftszwecke. Es wäre ja aber wiederum reaktionär, sich des humanistischen Gehalts, der in der Zeit geborenen patriotischen Gefühle zu entledigen. Es gibt keine "reine" Geschichte - auch nicht in der Kunst, weil der Mensch das Ensemble der jeweils gesellschaftlichen Verhältnisse ist; das sagt uns Marx. Es geht um die kritische Aneignung der gehobenen Schätze der Menschheit.

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